What Moves Us?

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Theater

Beschreibung

ChoreoLab TanzSüd 2026

ChoreoLab TanzSüd geht 2026 in seine achte Ausgabe und bringt vier Choreograf:innen und vier Tänzer:innen für einen intensiven fünfwöchigen Kreationsprozess zusammen, der in einem Tanzabend mit vier neuen zeitgenössischen Choreografien mündet.

Das Konzept

Im Zentrum von ChoreoLab steht eine einfache Herausforderung: Jede:r Choreograf:in erhält dieselben Tänzer:innen, dieselben Ressourcen und lediglich sechs Probentage, um ein neues Werk zu einem gemeinsamen Thema zu entwickeln. Der Prozess verlangt Mut, Vertrauen, schnelle Entscheidungen und die Bereitschaft, sich auf das Unbekannte einzulassen.

Bei unseren Workshops und Open Rehearsal erhaltet ihr außerdem Einblicke in die Arbeit während des Projekts. Hier findet ihr alle Termine im Überblick.

Das Thema

Das diesjährige Thema lädt Künstler:innen und Publikum gleichermaßen dazu ein, über die Kräfte nachzudenken, die uns antreiben. Sind es Emotionen, Neugier, Liebe, Ehrgeiz, Angst, Erinnerungen, Gemeinschaft – oder etwas ganz anderes?

Jede:r Choreograf:in ist eingeladen, diese Frage aus einer eigenen künstlerischen Perspektive zu interpretieren und eine individuelle choreografische Antwort zu entwickeln, die die persönliche Handschrift und Arbeitsweise widerspiegelt.

Das Ergebnis ist ein Abend mit vier eigenständigen choreografischen Stimmen – mutig, überraschend und voller Kontraste. Jedes Werk bietet eine andere Antwort auf dieselbe Frage und eröffnet neue Perspektiven auf die Vielfalt und Möglichkeiten des zeitgenössischen Tanzes.

Seit seiner Gründung steht ChoreoLab für künstlerische Risikobereitschaft und die Überzeugung, dass Kreativität oft gerade durch Begrenzungen beflügelt wird.

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"Je mehr Einschränkungen man sich auferlegt, desto mehr befreit man sich."

— Igor Strawinsky

Vier Choreografinnen.

Vier Tänzerinnen.

Eine gemeinsame Frage.

Sechs Tage Zeit.

Die Choreograf:innen▴

Emi Miyoshi (SHIBUI Collective) – Freiburg / Japan

Choreografin und Tänzerin aus Japan, seit 2005 in Deutschland. Nach Stationen bei pretty ugly tanz köln gründete sie 2013 das SHIBUI Kollektiv, das interdisziplinäre Arbeiten zu Identität, Intimität und gesellschaftlichem Miteinander entwickelt. International gezeigt und mehrfach ausgezeichnet, engagiert sie sich zudem in inklusiven Tanzvermittlungsprojekten und lehrt seit 2024 an der Pädagogischen Hochschule Freiburg.

Matteo Carvone – München / Italien

Matteo Carvone ist ein in München lebender Choreograf und Tänzer aus Triest. In seinen Arbeiten verbindet er Bewegung, Raum und Klang zu immersiven Bühnenwelten. Seit 2018 entwickelt er eigene choreografische Produktionen, die unter anderem bei der Biennale di Venezia, in der Kunsthalle München und im Schwere Reiter präsentiert wurden. Seine künstlerische Praxis ist geprägt von einer internationalen Laufbahn als Tänzer und seiner Tätigkeit als Regieassistent und choreografischer Assistent für Opernproduktionen.

Simone Elliott – Regensburg / USA

Freischaffende Tänzerin, Choreografin und Tanzvermittlerin aus den USA. Nach Engagements an Theatern in Österreich und Deutschland arbeitete sie mit Crystal Pite, Mats Ek, Jiří Kylián, Johan Inger und Nacho Duato. Heute verbindet sie eigene choreografische Arbeit mit einem Fokus auf nachhaltige Bewegungspraktiken, Improvisation und kreativen Ausdruck.

Pablo Sansalvador – Ulm / Neuseeland & Spanien

Tänzer, Choreograf, Mitbegründer der Plattform Moving Rhizomes und künstlerischer Leiter des TanzLabor im ROXY Ulm. Geboren in Wellington, ausgebildet u.a. an der Rambert School of Ballet and Contemporary Dance in London. Seine Praxis verbindet Tanz mit anderen Kunstformen und erforscht neue Wege, menschliche Erfahrung durch Bewegung erlebbar zu machen.

Die Tänzer:innen▴

Hikaru Osakabe

Japanischer Tänzer, ausgebildet an der Royal Winnipeg Ballet School. Nach Engagements beim Alberta Ballet, am Landestheater Eisenach und am Staatstheater am Gärtnerplatz arbeitet er seit 2023 freischaffend, u.a. mit (LA)HORDE, Anna Konjetzky und Jasmine Ellis.

Marta Jaén García

Spanische Tänzerin, Ensemblemitglied am Gärtnerplatztheater in München und bei der Tanzcompany Innsbruck, arbeitete mit Ballet Preljocaj. Choreografische Zusammenarbeiten u.a. mit William Forsythe, Marco Goecke, Alexander Ekman und Angelin Preljocaj.

Daniel Conant

Kanadischer Tänzer und Choreograf zwischen Berlin und München. Als Performer u.a. für Moritz Ostruschnjak, Paula Rosolen und Simone Forti tätig. Seine eigene choreografische Praxis verbindet Tanz, Musik, digitale Medien und Performance.

Caterina Moreno

Italienisch-neuseeländische Tanzkünstlerin und Bewegungsforscherin mit Sitz in London. Ausgebildet an der New Zealand School of Dance, Mitglied der New Zealand Dance Company. Beschäftigt sich mit körperlichem Erzählen, menschlichen Beziehungen und Identität.

Künstlerisches Team & Partner▾

Künstlerisches Team

Rehearsal Director & Choreographic Assistant: Èlia López

Dramaturgie: Natalie Broschat

Lichtdesign: Tim Weseloh

Produktions- und Finanzleitung: Steffi …

Mehr im Programm: ROXY Ulm

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