ELECTRONIC MOVEMENT

Electronic

Beschreibung

 

Liebe Menschen,

draussen wird es dunkel. Wir machen noch einmal die Lichter an.

Am 04. Dezember geht der EMOVE für dieses Jahr in die letzte Runde – und dafür holen wir SEPT ins Kühlhaus. Einen Künstler, dessen Verständnis von Techno nicht bei Tempo und Härte endet. Seine Sets leben von Spannung und Kontrasten, von hypnotischen Momenten, Druck und dem Wechselspiel zwischen Dunkelheit und Licht. Musik, die nicht einfach nur nach vorne geht, sondern einen mitnimmt.

Geboren in Polen und mittlerweile in Berlin zu Hause, hat SEPT seinen Sound in den vergangenen Jahren weit über die europäische Clubszene hinausgetragen. Seine Musik erschien auf Labels wie BPitch, Clergy und Flash Recordings, seine Sets führten ihn durch Clubs und Festivals in Europa, Asien sowie Nord- und Südamerika. Mixes für Boiler Room, HÖR, HATE, Slam Radio oder Vault Sessions zeigen dabei immer wieder seine eigene Vorstellung von Techno: kompromisslos, aber nicht eindimensional. Dunkel, ohne die hellen Momente zu vergessen.

2024 gründete er mit OPUS sein eigenes multidisziplinäres Projekt, das Label und Veranstaltungsreihe miteinander verbindet und Musik ganz bewusst mit visueller Kunst zusammendenkt. Ein Ansatz, den wir beim EMOVE sehr fühlen – schließlich gehört für uns das, was an den Wänden und auf unseren Plakaten passiert, genauso zur Clubkultur wie das, was aus den Boxen kommt.

Bevor SEPT übernimmt, eröffnet R:XN vom Flensburger 939 Avantgarde Kollektiv die Nacht. Ein lokales Opening für einen internationalen Headliner – und genau die Verbindung, die wir beim EMOVE immer wieder suchen. Nicht möglichst schnell ans Ziel, sondern gemeinsam dort ankommen.

Nach SEPT gehört das Kühlhaus schließlich Sasha von whosthatgirl. Sie übernimmt das Closing und damit die vielleicht schönste und undankbarste Aufgabe zugleich: weitermachen, wenn längst niemand mehr auf die Uhr schaut. Wohin sie uns in den letzten Stunden schickt, überlassen wir ihr.

Drei Artists, drei Perspektiven und eine Nacht, die sich Zeit nehmen darf.

Auch das visuelle Gesicht des EMOVE kommt dieses Mal wieder aus der Kunst. Das Artwork für die Dezember-Ausgabe stammt von Chasar Bildhauer. Damit führen wir weiter, was inzwischen fester Bestandteil jeder Ausgabe geworden ist: Für uns entsteht Clubkultur nicht allein hinter den Decks. Musik, Raum, Menschen und Kunst gehören zusammen – und jedes Artwork gibt dem jeweiligen EMOVE eine eigene Identität.

Vielleicht passt das diesmal sogar besonders gut. Denn auch SEPT bewegt sich mit OPUS genau an dieser Schnittstelle zwischen Musik und visueller Kunst.

Der EMOVE bleibt unser gemeinsamer Raum für Freiheit, Eskalation und Zusammenkommen. Kein VIP-Zirkus, keine künstliche Distanz – sondern eine Nacht für alle, die wegen der Musik kommen und wegen der Menschen bleiben.

Licht aus. SEPT an.

See you in the dark.

 

Mehr im Programm: Kühlhaus

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