Albumfeier

Albumfeier

PunkAlternative / Indie

Beschreibung

 

Knutschen im Moshpit. Macht man ab einem gewissen Alter nicht mehr. Das letzte Mal

Verknalltsein ist schon Jahre her und wer will sich schon einen Knöchel verstauchen. Doch

genau dort, wo Schlüsselbeine zum Brechen hingehen, die Endorphine den Schmerz aber

erträglich machen, fühlen sich Bahnhofbuffet Chancental zu Hause. Musikalisch will der Kopf

durch die Wand, in den T exten steckt aber unübersehbar auch verletzliche Romantik. Post-Punk

also. Könnte sein. Vielleicht etwas ruppiger und mit körniger 90s-Ästhetik. Neu ist bei

Bahnhofbuffet Chancental ausserdem das exzessive Autotune. Und dann noch auf

Schweizerdeutsch, weil wieso auch nicht. Gab es noch nicht. 

 

Sie nennen es

dreiviertelernstgemeint «Mundart-Autotune-Grunge».

Den Anschluss zu Millenials, die sich mit ihren Schnauzern und Trainingsjacken unter fünf

Schichten Ironie verstecken, haben Bahnhofbuffet Chancental nie gefunden. Dazu klebt zu viel

Provinz an den Coverse. Die Songs sind geschrieben von und für Landkinder, die angestrengt

glauben, in Zürich eine Identität zu finden, sich dann dort aber genauso fremd fühlen. Am Ende

wirst du überall enttäuscht. Übrig bleibt verbitterte Ehrlichkeit und das schulterzuckende

Akzeptieren der mittelmässigen Herkunft. Hier also das Rheintal – die Region, die sich in einem

unbeholfenen Versuch des Standortmarketings als «Chancental» bezeichnete. Ist lange her.

 

https://www.instagram.com/bahnhofbuffet_chancental/?hl=de

 

 

Support von: Steffanie Stauffacher

 

"Stefanie Stauffacher", eine Band am ehesten zwischen Synth-Pop und Wave einzuordnen, will sich nur schwer in eine Schublade stecken lassen. Während Lukas Marty seine analogen Gerätschaften durch den Kabelsalat kitzelt, assoziiert Slam Poetin Lara Stoll sensibel bis röhrend ihre Lyrics in das Mikro. 

Die Band "Stefanie Stauffacher" entstand im Jahr 2016 und besteht aus den Personen Lara Stoll und Lukas Marty. Stoll bekannt aus der deutschsprachigen Slam-Poetry und Comedy-Szene gibt sich in diesem Projekt für einmal tot seriös. Ihre in verschiedenen Sprachen geschriebenen Texte, fliessen einem Gedankenstrom nach und versuchen Befindlichkeiten und innere Zustände mit Worten einzufangen. Dieses Spiel zwischen Sinn und Sinnlosigkeit ergänzt, die von Lukas Marty komponierte und stets live orchestrierte Klanglandschaft.

Lukas Marty baut seine Beats und Instrumentals mit verschiedenen analogen Synthesizern, digitalen Schuhschachteln und sonstigen Gerätschaften, die man auf einen Tisch stellen kann. Im kreativen Dialog und Wechselspiel mit Lara Stoll wird so lange experimentiert, bis ein Song entsteht, der «figgt» und «fäggt».

 

 

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drei Preise: du wählst selbst, im solidarischen sinne:

29.- stützt HAUS & KUNST

24.- ist GUT & DA

34.- unterstützend im GANZEN

14.- mit Kulturlegi, AHV

 

 

Mehr im Programm: Helsinki Klub

Demnächst in Zürich

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